Kalibrierung

Die Kalibrierung wird durch das USB-Kommando Calibrate aufgerufen und wird ausschließlich über die USB-Schnitt­stelle durch­geführt. Der erste Schritt bestimmt die Span­nungs-Kali­brierung:

Please Apply 60VDC and enter actual Voltage.

Geben Sie die tat­säch­lich an­lie­gen­de Span­nung ein und drücken Sie <Return> oder einfach nur <Return> falls Sie die Spannung nicht ka­li­brie­ren wollen. Wenn Sie ge­rade keine 60 V zur Hand haben geht es auch mit we­niger, aller­dings zu Lasten der Ge­nauig­keit. Die Span­nung sollte so hoch wie möglich und ihre Ein­gabe so ge­nau wie mög­lich sein.

In dieser Phase zieht die Stromquelle keinen Strom, die Quel­le muss also keine nen­nens­werte Leis­tung liefern können.

Um die Ver­lust­leis­tung für die Strom-Kali­brier­ung ge­ring zu halten sollten Sie nun die Span­nung verringern. Die Strom­senke kann 4 A bei 60 V nicht sehr lange aus­halten (ei­gent­lich über­haupt nicht).

Please reduce Voltage to 5 V or less.

Sobald Sie die Spannung ent­sprechend re­du­ziert haben wird die Strom­quelle ak­ti­viert:


I'll draw 99 mA now. Please enter the actual Value and press Enter.
I'll draw 4 A now. Please enter the actual Value and press Enter.

Auch wenn Ihre Stromquelle nur 3 A liefern kann, ge­ben Sie den Wert ein. Er wird zur Kali­brierung des ADCs benötigt.

Auch hier können Sie die Kali­brier­ung ohne Ein­gabe eines Wer­tes durch Drücken von <Return> überspringen.

Für die Kalibrierung ist es wichtig, dass neben der ganuen Mes­sung der Span­nungs- und Strom­werte die Quelle einen möglichst ge­ringen Ripple aufweist. Ein ent­spre­chen­des Labor­netz­gerät ist an dieser Stel­le zwingend an­ge­zeigt.

Die Kali­brierungs­werte werden im nicht­flüch­tigen Spei­cher ab­gelegt und damit ab so­fort per­manent gül­tig.